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Greenpeace Magazin: Bei Naturkosmetik ist manches Etikettenschwindel
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

Neue Marktübersicht - So erkennen Sie gute Produkte
 
27.04.2006 - 10:00 Uhr

Hamburg (ots) - Naturkosmetik ist auf dem Vormarsch: 2005 erzielte die Branche einen Umsatz von 660 Millionen Euro und damit ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die konventionelle Kosmetikindustrie legte nur um 0,2 Prozent zu. Vom exzellenten Ruf der natürlichen Schönheitsmittel wollen viele Hersteller profitieren. Doch manche versprechen mehr, als sie halten können, berichtet das Hamburger GREENPEACE MAGAZIN in seiner neuesten Ausgabe. "Nicht alles, was mit Natur beworben wird, ist echte Naturkosmetik", kritisiert die Kosmetikexpertin Elfriede Dambacher. So mischen viele konventionelle Hersteller natürliche Stoffe unter ihre synthetischen Substanzen und deklarieren dies als Naturprodukt.


Aber auch die Reformhaus-Kosmetik sei in mancher Hinsicht Schummelei, wie Dambacher erklärt. Für Lippenstifte und Lipgloss seien synthetische Farben erlaubt, die Allergien auslösen könnten. In Sonnenkosmetik könnten auch chemische Lichtschutzfilter stecken, die unter dem Verdacht stehen, hormonähnlich zu wirken. Dem strengen Urteil Dambachers hält einzig Naturkosmetik mit dem BDIH-Label stand.

Zurzeit tragen rund 2500 Produkte dieses Siegel des Bundesverbandes deutscher Industrie- und Handelsunternehmen. Nach dessen Regeln sollten bei der Herstellung vorrangig Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus zertifizierter Wildsammlung eingesetzt werden. Auf sämtliche synthetischen Fette, Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe müssen die Hersteller verzichten. Auch Tierversuche sind nicht erlaubt.

"Das Siegel stellt aber nur den kleinsten gemeinsamen Nenner dar", betont Branchenpionier Rainer Plum im GREENPEACE MAGAZIN. Die Pflanzen für die Naturkosmetik wachsen, so der Gründer der Firma "Tautropfen", nicht alle auf giftfreien, biologisch bewirtschafteten Äckern und all zu viele Duftstoffe stammten nicht von der frischen Frucht, sondern seien meist eine Komposition verschiedener Isolate.

Die Marktübersicht des GREENPEACE MAGAZINS sorgt deshalb für Durchblick und zeigt detailliert, worin sich konventionelle, Reformhaus- und kontrollierte Naturkosmetik unterscheiden.

Achtung Redaktionen: Weitere Informationen erhalten sie von
Greenpeace-Magazin-Redakteurin Dr. Kirsten Brodde (Tel. 040-6799 326)
und der Autorin Annette Sabersky (Tel. 040 - 8199 2538). Im Internet:
www.greenpeace-magazin.de



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