MED-Magazin.de

Info

HomeProfilTippPartnerNewsPressForumNetMediaSpezialAngebotPraxen und KlinikenKontakt
 
Anorexie, Bulimie und Adipositas
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

26.04.2006 - 11:58 Uhr

München (ots) - In Teamarbeit haben die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK), die Bayerische Landesapothekerkammer (BLAK) und die Bayerische Akademie für Suchtfragen (BAS) für das Suchtforum "Essstörungen - Vorbeugen, Erkennen, Beraten und Behandeln" am 26. April 2006 ein Programm mit Wissenswertem und Nützlichem über Essstörungen zusammengestellt. Die Fortbildungsveranstaltung befasst sich mit Risikogruppen, Hypothesen zu Krankheitsursachen und psychobiologischen Zusammenhängen. Im Teil über die Diagnostik werden u. a. standardisierte Screening-Testverfahren erläutert. Der Therapieteil enthält z. B. Hinweise und Tipps zur Gestaltung von Behandlungsverträgen.


Das Suchtforum ist somit eine sehr praxisnahe Veranstaltung, die nicht zuletzt wegen der vielen anschaulich aufgezeigten Fallbeispiele zur Teilnahme einlädt.

Und es ist eine hochaktuelle Veranstaltung, denkt man nur an die Pro7-Castingshow "Germany's Next Topmodel". "Die Heidi-Klum-Show kann für Risikogruppen bzw. Patientinnen und Patienten sehr bedenklich sein und junge Leute in den Schlankheitswahn treiben", meinte Dr. Max Kaplan, Vizepräsident der BLÄK: "Essgestörte werden animiert, weiterzuhungern." Immer mehr Mädchen und junge Frauen aber auch Jungs und junge Männer litten mittlerweile unter Magersucht. Wenn Patienten mit Anorexie oder Bulimie zum Arzt gingen, äußerten sie längst nicht immer einen eigenen Verdacht auf eine Essstörung. Stattdessen kämen sie wegen Komplikationen, begleitender psychischer Störungen oder unter dem Druck ihrer Angehörigen.

Doch beim Thema Essstörungen ginge es auch um das andere Extrem: die Adipositas. In den vergangenen 20 Jahren habe das Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen zugenommen. Bereits zehn bis 18 Prozent der Schulkinder seien übergewichtig, vier bis acht Prozent seien an Adipositas erkrankt. Besonders häufig seien dabei Kinder der unteren sozialen Schicht sowie Ausländer betroffen, so Kaplan abschließend.

Pressekontakt:
Bayerische Landesärztekammer
Pressestelle
Dagmar Nedbal
Mühlbaurstraße 16
81677 München
Telefon:  089 4147-268
Fax:089 4147-202
E-Mai: presse@blaek.de
www.blaek.de



Mit freundlicher Empfehlung von
MED-Magazin.de (http://www.medmagazin.de/)













vorheriger Beitrag | Beitrags-Übersicht | nächster Beitrag


 

     MED-Fernsehen


     MED-Verzeichnis


Arzt, Praxis oder Klinik

oder Region

oder Name (Arzt, Praxis bzw. Klinik)

     ICD-10


MED-Magazin, c/o showmedia - Kirchbergstr. 5a - 82449 Uffing am Staffelsee - Kontakt
Alle Logos, Warenzeichen und Texte auf dieser Seite sind geschützt durch ihre Eigentümer.
Die Beiträge und Kommentare sind Meinungen der Benutzer.

Impressum

MED-Magazin GEOURL


© 2005-2015 system & design showmedia



Google PageRank 4/10 MED-Magazin Mobil MED-RSS2PDF MED-News-RSS