MED-Magazin.de

Info

HomeProfilTippPartnerNewsPressForumNetMediaSpezialAngebotPraxen und KlinikenKontakt
 
Neue Studie weist nach, dass Inhaltstoffe der Cranberry Krebs blockieren
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

Erste Studie, die die Fähigkeit von Cranberry Proanthocyanidinen als Wachstumshemmer von Krebszellen bestätigt

09.04.2006 - 10:00 Uhr

Dartmouth Massachusetts (ots) - Neue in vitro Laboruntersuchungen zeigen, dass Cranberry Proanthocyanidine (PACs) das Wachstum von Lungen-, Darmtumoren und Leukämiezellen hemmen. Eine entsprechende Studie wurde im Journal für Science of Food and Agriculture veröffentlicht. Die Untersuchungen der Forschungsleiterin Dr. Catherine C. Neto (Universität Massachusetts, Dartmouth) ist eine der ersten, welche die krebshemmenden Fähigkeiten der Cranberry PACs auf ihre einzigartige Strukturen zurückführt. Cranberry PACS haben eine A-förmige Struktur, die meisten anderen Fruchtarten die häufigere B-förmige.


Forscher hatten PAC-reiche Fragmente aus Cranberry-Extrakt hergestellt und mit Wissenschaftlern der Universität von Wisconsin zusammengearbeitet, um deren Struktur festzustellen. Sie testeten diese Fragmente bei Tumorzellgeweben und beobachteten deren Effekt auf das Tumorwachstum. Die Fragmente behinderten die Ausbreitung des Tumorzellgewebes ohne das Wachstum von embryonalen Mauszellen zu behindern. 

"Während frühere Studien schon zeigten, dass Cranberry-Extrakte die Vermehrung von Krebszellen verhinderten, ist dies die erste Studie, welche die aktive Rolle der Cranberry PACs bestätigt", sagte Dr. Neto, Assoziierte Professorin der Abteilung Chemie und Biochemie in Dartmouth. "Diese Studie ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg dazu umfassende Untersuchungen anzulegen, die überprüfen, ob Cranberry PACs auch in vivo das Wachstum von Tumorzellen behindern können." 
 
Die PACs in Cranberry verfügen über einen einzigartigen "Anti-Adhäsions"- Mechanismus - bekannt dafür, den Körper vor schädlichen E.coli Bakterien, die Harnwegsinfektionen (HWI) verursachen, zu schützen. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die A-förmigen Cranberry PACs für diese Anti-Adhäsions-Wirkungen verantwortlich sind, während B-förmige PACs in anderen Nahrungsmitteln nur geringfügig oder keine Aktivität entwickeln. Netos Studie zeigt auch, dass die Anti-Krebs Wirkungen der Cranberry auf die A-förmigen PACs zurück zu führen sind.

"Angesichts unserer Erkenntnisse und früher veröffentlichter Studien könnten Cranberries die Ausbreitung von Krebs auf vielfältige Arten hemmen," so Neto. "Weitere Studien sind notwendig, um die mit den jeweiligen pflanzlichen Cranberry-Inhaltstoffen verbundenen Mechanismen zu identifizieren." 

Zusätzlich zur HWI-Vorbeugung gab es andere Hinweise, dass die einzigartigen A-förmigen Cranberry PACs auch gegen das Andocken von Bakterien im Magen und Mundhöhle und somit gegen Magengeschwüre und Zahnfleischentzündungen vorbeugend wirksam werden können.

Pressekontakt:

Cranberry Information Center, Grethenweg 82,
60598 Frankfurt
Peter-Michael Geissler,
Tel.: 069-68606341,
pmgeissler@prcompartner.com
John Hoey U Mass Dartmouth
Tel.: (508)999-8027, jhoey@umass.edu



Mit freundlicher Empfehlung von
MED-Magazin.de (http://www.medmagazin.de/)

MED-BIZ (http://www.medmagazin.de/MED-BIZ)













vorheriger Beitrag | Beitrags-Übersicht | nächster Beitrag


 

     MED-Fernsehen


     MED-Verzeichnis


Arzt, Praxis oder Klinik

oder Region

oder Name (Arzt, Praxis bzw. Klinik)

     ICD-10


MED-Magazin, c/o showmedia - Kirchbergstr. 5a - 82449 Uffing am Staffelsee - Kontakt
Alle Logos, Warenzeichen und Texte auf dieser Seite sind geschützt durch ihre Eigentümer.
Die Beiträge und Kommentare sind Meinungen der Benutzer.

Impressum

MED-Magazin GEOURL


© 2005-2015 system & design showmedia



Google PageRank 4/10 MED-Magazin Mobil MED-RSS2PDF MED-News-RSS