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BAG Selbsthilfe zu Bonus-Malus-System
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

Chronisch Kranke fürchten zu geringe Dosierung
 
29.03.2006 - 10:18 Uhr

Düsseldorf (ots) - Chronisch kranke und behinderte Patienten werden zunehmend von ihren Ärzten weggeschickt, weil die Mediziner bei der Verschreibung von Medikamenten Einbußen durch die so genannte "Bonus-Malus"-Regelung fürchten. Rückmeldungen dieser Art erhält derzeit die BAG SELBSTHILFE als Dachverband der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland. Dabei ist das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) noch gar nicht in Kraft getreten. Stichtag dafür ist der 1. April 2006. Allerdings wird das AVWG am 8. April 2006 erst noch im Vermittlungsausschuss beraten, ehe es verbindlich in Kraft treten kann.


Die Bonus-Malus-Regelung ist eine der geplanten Einsparungsmaßnahmen im Gesundheitswesen und sieht vor, dass bestimmte Medikamente im Rahmen einer Therapie in einer durchschnittlich errechneten Tagesdosis verschrieben werden dürfen. Hält sich der verschreibende Arzt an diese Dosis oder liegt er gar unter der Dosierung, bleibt das ohne Konsequenzen oder wird belohnt. Verschreibt er aber eine höhere Tagesdosis, muss er die Differenz selbst zahlen. "Bestimmte Patienten sind aufgrund ihrer besonderen Erkrankung auf eine besonders hohe Dosierung eines Medikaments angewiesen," erklärt Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Referent der BAG SELBSTHILFE. "In diesem Fall bleibt den Ärzten nur, die Kosten selbst zu tragen oder den Patienten weniger zu geben, als sie brauchen."

Die BAG SELBSTHILFE e.V. - Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen - ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 91 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

Pressekontakt:
Elisabeth Fischer
BAG SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
http://www.bag-selbsthilfe.de/
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de


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