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Möglichst alt werden und gesund bleiben
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

Lebensstil und innere Einstellung wichtig
 
20.03.2006 - 09:30 Uhr

Hamburg (ots) - Eine Frage, mit der sich wohl alle Menschen beschäftigen: Wie schafft man es, möglichst alt zu werden - und zwar gesund? Schwedische Forscher fanden heraus, dass die Lebensdauer nur zu 25 Prozent genetisch bestimmt ist. Der Rest hängt davon ab, wie wir mit uns umgehen. Die Frauenzeitschrift FÜR SIE hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 21. März 2006 einige "Jungbrunnen" aus dem Wissenschaftsgebiet der Gerontologie (Altersforschung) zusammengetragen:


Konstante Arbeits- und Schlafenszeiten, feste Gewohnheiten, Regelmäßigkeit verlängern beispielsweise das Leben. Dies zeigte sich im Zuge der so genannten "Klosterstudie" von Professor Marc Luy von der Universität Rostock, die ergab, dass Nonnen und Mönche überdurchschnittlich alt werden. Der Grund: Stress und permanenter Zeitdruck, der tägliche Kampf mit immer neuen Sorgen sind kein Thema im Kloster. Überlastung hingegen ist ein Hauptauslöser für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unter denen besonders Männer häufig leiden.

Auch die richtige Ernährung ist wichtig. So leben auf der japanischen Insel Okinawa die meisten Greise mit einem Durchschnittsalter von über 90 Jahren. Ihr Speiseplan besteht vorwiegend aus Fisch, Gemüse und Sojaprodukten. Und: Die Okinawer essen kalorienreduziert, täglich rund ein Drittel weniger als die herkömmliche Ration von ungefähr 2.300 kcal. Forscher vermuten schon lange, dass sich Reduktionskost positiv auf die Zellalterung auswirkt, im Gegensatz zu unserer häufigen Fehl- und Unterernährung.

Ein anderer "Jungbrunnen" ist eine positive Lebenseinstellung:
Eine Langzeitstudie aus den Niederlanden mit über 1.000 Senioren zeigte, dass optimistische Menschen nicht nur mehr vom Leben haben, sondern auch länger leben. Der vermutliche Grund für das rund 45 Prozent niedrigere Sterberisiko ist laut Experten die bessere "Coping-Strategie": Optimisten können demnach besser mit Problemen umgehen. Wer negativ denkt, begünstigt offenbar die Entstehung von Krankheiten. Also: Lieber rosarot sehen als immer nur schwarz.

ots Originaltext: FÜR SIE

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