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(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

Deutscher ADHS-Gipfel 2006, 3.-5. Februar 2006, Frankfurt/Main /
ADHS: Betroffene haben Anspruch auf eine effektive Therapie
 
05.02.2006 - 12:00 Uhr

Frankfurt (ots) - 250 Kinder- und Jugendärzte sowie Kinder- und Jugendpsychiater sind am vergangenen Wochenende auf dem Deutschen ADHS-Gipfel zusammen gekommen, um über die aktuelle Behandlungssituation sowie die Frage nach der effektivsten Therapieoption zu diskutieren. Die Experten waren sich einig: Kinder und Jugendliche mit einer Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) haben Anspruch auf eine adäquate Therapie, die den täglichen Bedürfnissen gerecht wird. Initiiert wurde die interdisziplinären Vortrags- und Fortbildungsveranstaltung von Janssen-Cilag, einem auf dem Gebiete der ADHS führenden Arzneimittelhersteller.


Eine unbehandelte ADHS kann für die Betroffenen schwerwiegende Folgen haben: 36% versagen in der Schule, 60% haben keine oder wenige Freunde. Dabei reichen die sozialen Auswirkungen weit über das individuelle Schicksal hinaus. So belastet ADHS das Leben des ganzen familiären Umfelds stärker als andere schwerwiegende chronische Erkrankungen, wie beispielsweise Asthma und Diabetes. Die Experten fordern daher, dass bei Vorliegen einer medizinischen Indikation eine frühzeitige und angemessene Behandlung eingeleitet wird. Nationale und internationale Behandlungsleitlinien für ADHS empfehlen hier eine Kombinationstherapie bestehend aus Stimulanzien und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen. Als optimale medikamentöse Therapie gilt nach heutigem Stand der Wissenschaft die Ganztagestherapie. Dabei stehen sowohl Eltern als auch Ärzte einer Behandlung, die den ganzen Tag anhält, sehr positiv gegenüber. Einer neuen Studie zur Folge bewerten zwei Drittel der Eltern ADHS-betroffener Kinder die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Ganztagestherapie mit Stimulanzien als "gut" oder "sehr gut". Außerdem geben die Befragten an, dass sich dadurch auch die Lebensqualität ihrer Familie verbessert hat.
 
Mit schätzungsweise einer halben Million betroffenen Kindern und Jugendlichen ist ADHS die häufigste psychiatrische Erkrankung in dieser Altersgruppe. Ursache ist eine überwiegend genetisch bedingte neurobiologische Funktionsstörung in Teilen des Gehirns. Die Erkrankung ist nicht heilbar. Die Behandlung mit lang wirkenden Medikamenten, die bis zu 12 Stunden wirken, soll deshalb helfen, die ADHS-Kernsymptome während des ganzen aktiven Tages der betroffenen Kinder zu mindern und ihnen eine altersgerechte und chancenreiche Entwicklung zu ermöglichen.

- Quelle: Vorträge, Deutscher ADHS Gipfel 2006, Frankfurt/Main, 03.02. - 05.02.2006

- Mehr Informationen und Bildmaterial zum Thema ADHS:
  http://www.mehr-vom-tag.de/

Kontakt:

Holger Pohlen / Dr. Brigitte Muskalla
Haas & Health Partner PR
Tel.: 06123-70 57-24 /-25
Email: pohlen@haas-health.de / muskalla@haas-health.de


Mit freundlicher Empfehlung von
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