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Arzneimittelausgaben steigen langsamer als Lebenshaltungskosten
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

GSK-Chef Thomas Werner:
 
30.01.2006 - 19:15 Uhr

München (ots) - Nach den neuesten Zahlen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) haben die Gesetzlichen Krankenversicherungen im vergangenen Jahr 16,3 Prozent mehr für Arzneimittel ausgegeben als im Vorjahr. Tatsächlich stiegen die Arzneimittelausgaben zwischen 2002 und 2005 lediglich um vier Prozent. Das geht aus Berechnungen des forschenden Arzneimittelherstellers GlaxoSmithKline (GSK) hervor. GSK-Deutschland-Chef Dr. Thomas Werner fordert daher den Verzicht auf das geplante Arzneimittelspargesetz AVWG.


Heute hat die ABDA die Arzneimittelausgaben für das Jahr 2005 vorgestellt. Demnach hat die GKV 23,4 Milliarden Euro für Medikamente ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 16,3 Prozent.

Dazu GSK-Chef Dr. Thomas Werner: "Ein Vergleich von 2005 mit dem Vorjahr liefert ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Situation. Das Jahr 2004 war geprägt durch zahlreiche Eingriffe in den Arzneimittelmarkt." Auch 2003 tauge nicht als Vergleichsjahr, so Werner: "Es stand im Zeichen der Reformangst der Patienten: Praxisgebühr und erhöhte Zuzahlungen, gültig ab 2004, trieben die Menschen im Dezember 2003 in die Arztpraxen." Diese so genannten Vorzieheffekte führten dann zu Arzneimittelausgaben, die deutlich über den 2004er Zahlen lagen.
 
Aufgrund dieser erheblichen gesundheitspolitischen Eingriffe macht es laut Werner nur Sinn, die Ausgaben 2005 mit 2002 zu vergleichen. Hier zeige sich ein ganz anderes Bild: "Die Ausgaben für Arzneimittel stiegen sogar langsamer als die Lebenshaltungskosten in Deutschland." Nach Berechnungen von GSK stiegen die Ausgaben für Medikamente um durchschnittlich 1,3 Prozent pro Jahr, das heißt wesentlich geringer als die Lebenshaltungskosten von jährlich rund zwei Prozent.

Fazit von Dr. Werner: "Das aktuell im Bundestag behandelte Arzneimittelspargesetz AVWG hat vor diesem Hintergrund keine Berechtigung." Und er fordert: "Wir können die Beitragszahler durch eine Halbierung der Mehrwertsteuer deutlich stärker entlasten - ohne den Patienten und dem Pharmastandort zu schaden." Dies würde, so der GSK-Geschäftsführer, alleine 1,8 Mrd. Euro oder 0,2 Beitragssatzpunkte bringen.


Pressekontakt:
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Leiter Unternehmenskommunikation
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Fax:  089/360 44-8066
E-Mail: Florian.Martius@gsk.com

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