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Neues Berechnungsverfahren für Brillengläser ermöglicht hochauflösendes Sehen
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

High Definition für die Augen: Neues Berechnungsverfahren für Brillengläser ermöglicht hochauflösendes Sehen
 
13.01.2006 - 14:37 Uhr

Freiburg (ots) - Die Brillenglastechnologie wird kontinuierlich weiterentwickelt, um Brillenträgern in jeder Lebenslage klares und scharfes Sehen zu ermöglichen. Das gilt in besonderem Maße für Gleitsichtgläser, die seit ihrer Erfindung Ende der 50er Jahre zur Korrektion der "Presbyopie", das heißt Alterssichtigkeit genutzt werden. Mit einem vollkommen neuartigen, auf der Wellenoptik basierenden Verfahren, dem "Wavefront Management System", hat der Brillenglashersteller Essilor nun einen neuen Meilenstein erreicht: Es erlaubt eine deutlich genauere Berechnung der einzelnen Sehbereiche eines Gleitsichtglases - also des Fern-, Zwischen- und Nahbereichs - sowie die Minimierung der für Gleitsichtgläser typischen Abbildungsfehler, die die Sehschärfe beeinträchtigen. Erstmals werden dabei nicht nur einfache Abbildungsfehler, sondern auch sogenannte Abbildungsfehler "höherer Ordnung" beträchtlich reduziert. Dem Brillenträger wird so erheblich schärferes, hochauflösendes Sehen ermöglicht - was von Trägern von Gleitsichtbrillen in umfangreichen weltweiten Tests eindrucksvoll bestätigt wurde.


Anforderungen an das Sehen steigen

Handys, Digitalkameras, PC-Monitore - die kleinen und großen Kommunikationsgehilfen bieten auf ihren Anzeigen immer mehr Informationen an, die schnell erfasst und verarbeitet werden müssen. Während die jüngeren Nutzer meist wenig Probleme damit haben, Texte oder Bilder selbst auf dem kleinformatigen Display eines Handys zu erkennen, stellt die moderne visuelle Kommunikation für alterssichtige Brillenträger eine besondere Herausforderung dar. Denn die Alterssichtigkeit, die bei jedem Menschen etwa ab dem 40. bis 45. Lebensjahr auftritt, führt dazu, dass das Auge Gegenstände in der Nähe nicht mehr scharf stellen kann. Menschen, die aufgrund "regulärer" Kurz- oder Weitsichtigkeit ohnehin eine Brille tragen, benötigen somit unterschiedliche Korrektionen für den Nah- sowie für den Zwischen- und Fernbereich. Hier werden heute meistens Gleitsichtgläser eingesetzt, bei denen diese drei Bereiche fließend ineinander übergehen - ein erheblicher Zugewinn an Komfort gegenüber Lesebrillen oder den früher üblichen Bifokalgläsern, bei denen Nah- und Fernbereich sichtbar voneinander getrennt sind.
 

Abbildungsfehler beeinträchtigen Schärfe und Kontrastwahrnehmung

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch auch hier: Gleitsichtgläser weisen typischerweise sogenannte Abbildungsfehler auf, die sich durch verschwommene Sicht in bestimmten Bereichen des Glases bemerkbar machen. Ein Teil dieser Abbildungsfehler wurde bereits umfassend untersucht, und die entsprechenden Ergebnisse sind bei der Entwicklung von Brillengläsern eine wertvolle Hilfe. Andere Abbildungsfehler, in der Fachsprache "Aberrationen höherer Ordnung" genannt, konnten dagegen bisher nicht korrigiert werden, so dass gewisse Einbußen in Sehschärfe und Kontrastwahrnehmung in Kauf genommen werden mussten. Weltmarktführer Essilor, der Ende der 50er Jahre unter dem Markennamen Varilux das weltweit erste Gleitsichtglas entwickelt hat, hat sich dieser Abbildungsfehler höherer Ordnung nun angenommen. Mit einem neuen patentierten Verfahren, umgesetzt im neuen Gleisichtglas Varilux Physio, können sie erstmals korrigiert werden.


Die Lösung: Das Prinzip der Welle
 
Das neue Verfahren "Wavefront Management System" basiert auf umfangreichen Analysen, die Essilor in Zusammenarbeit mit Forschungslabors auf der ganzen Welt durchgeführt hat. Während man die Berechnungen in der Augenoptik bisher auf Basis einzelner Lichtstrahlen durchführte, setzt es auf die Methoden der Wellenoptik, also die Vorstellung, dass sich Licht wie eine Welle verhält. Mit diesem Ansatz kann das Eintreffen des Lichts in allen Sehbereichen und Blickrichtungen genauer definiert werden. Dadurch ist es möglich, die Eigenschaften des durch die Pupille in das Auge eintretenden Lichtbündels vollständig zu  analysieren und hochauflösendes Sehen auch unter schwierigen Bedingungen sicherzustellen.


Schärferes Sehen bei Dunkelheit dank "Koma"-Korrektur

Bei Varilux Physio wurde zum ersten Mal der sogenannte "Koma-Fehler", ein Abbildungsfehler höherer Ordnung, minimiert: Koma-Fehler treten vor allem bei stark geweiteter Pupille, also besonders bei Fernsicht im Dunkeln, unangenehm in Erscheinung. Zum Beispiel werden Lichtquellen, wie die Bremslichter eines vorausfahrenden Autos, mit kleinen Lichtfahnen wahrgenommen, die Ähnlichkeit mit einem Kometenschweif haben - daher auch der Name "Koma". Das kann gerade im Stadtverkehr die Sehqualität erheblich beeinträchtigen, wenn sich die "Kometenschweife" vieler Lichtquellen überlagern. Nun können diese Koma-Fehler als eine typische Verformung des eintretenden Lichts dargestellt und entsprechend optimiert werden.


Innovation Varilux Physio ab Januar 2006 verfügbar

Essilor stellt Varilux Physio erstmals auf der Fachmesse für Augenoptiker, OPTI, vom 13.1. bis 15.01. 2006 in München vor. Dass das Glas tatsächlich spürbar besseres Sehen ermöglicht, haben umfangreiche weltweite Testreihen mit über 2000 Brillenträgern bewiesen: Mehr als 70 Prozent der Probanden gaben an, dass Varilux Physio den Gläsern überlegen sei, die mit herkömmlichen Methoden entworfen wurden. Sie bestätigten insbesondere die auffallend klare Sicht und deutliche Verbesserungen bei der Sehschärfe in der Ferne, im Zwischen- und im Nahbereich.


Über Essilor
Mit mehr als 26.000 Mitarbeitern in 37 Ländern ist Essilor der weltweit führende Hersteller augenoptischer Produkte. Auf Basis von über 155 Jahren Erfahrung in der Fertigung von Brillengläsern entwickelt und vertreibt Essilor ausgesprochen hochwertige und innovative Produkte, die sorgfältig auf die spezifischen Bedürfnisse der Menschen abgestimmt sind. Das Sortiment umfasst sowohl organische als auch mineralische Materialien, eine große Vielfalt an Farben und Veredelungen sowie sämtliche Produktgruppen - von Einstärken- über Mehrstärken- und Gleitsichtgläser bis hin zu Sonnenschutz- und Spezialgläsern. Ein weiterer Geschäftsbereich ist der Herstellung und dem Vertrieb augenoptischer Instrumente gewidmet. In Deutschland beschäftigt Essilor insgesamt 750 Mitarbeiter an den Standorten Freiburg, Braunschweig, Rathenow und Hanau.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur
Verfügung:

Essilor GmbH, Nadja Oback, Bötzinger Str. 50, 79111 Freiburg
Tel. +49 (0)761 4884-1422, Fax: +49 (0)761 4884-2122, E-Mail:
obackn@essilor.de

rheinfaktor - agentur für kommunikation gmbh, Stephanie Keller,
Hornstraße 92-94, 50823 Köln
Tel. +49 (0) 221 88046-130, Fax +49 (0) 221 88046-200, E-Mail:
keller@rheinfaktor.de
 
Bildmaterial und weitere Pressemitteilungen finden Sie unter www.rheinfaktor.de/presse/presse_essilor.htm.


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