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Verbesserte Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

Frauen in der Deutschen BKK im Vorteil durch Vorsorgevertrag zwischen Ärzten, Klinikum und Krankenkasse
 
11.01.2006 - 17:32 Uhr

Wolfsburg (ots) - Gebärmutterhalskrebs ist eine der aggressivsten Krebsarten, unter denen Frauen zu leiden haben, insbesondere weil vor allem noch junge Frauen bis zum 50. Lebensjahr betroffen sind. Wurde Gebärmutterhalskrebs festgestellt, können nur aufwendige Operationen sowie Strahlen- oder Chemotherapie diesen Krebs heilen. Die Medizinwissenschaft  kann belegen, dass das Gebärmutterhalskarzinom durch eine Infektion von bestimmten Warzenviren, so genannten humanen Papilliomviren (HPV) ausgelöst wird.


Eine neue Früherkennungsmethode ermöglicht es nun, diese Viren in ihren unterschiedlichen Stadien zu erkennen und entsprechend zu behandeln, denn nur chronisch verlaufende Virusinfektionen führen zu Krebsvorstufen oder im späten Stadium zum Gebärmutterhalskarzinom. Wichtig ist deshalb eine grundsätzliche Abklärung, ob eine Frau unter einer oft unbemerktenHPV-Infektion leidet und eine kontinuierliche Betreuung der Patientinnen, bei denen eine HPV Infektion festgestellt wurde.

Zwischen dem Gesundheitsverbund Wolfsburg, der neben den übrigen Fachgebieten auch den Großteil der Wolfsburger Frauenärzte vereinigt, dem Klinikum der Stadt Wolfsburg und der Deutschen BKK wurde heute ein Vertrag zur verbesserten Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses geschlossen. Ziel des Vertrages ist eine Verbesserung der Behandlungsqualität für die betroffenen Patientinnen.  Dazu haben sich die Gynäkologen und die Spezialisten der Frauenklinik auf einen abgestimmten Behandlungsablauf verständigt.

Vorsorgeprogramm sorgt für kontinuierliche Betreuung

"Im Frühstadium ist diese Krebsart zu 100 % heilbar", so Dr. Rolf Otto - Vorstand des Gesundheitsverbundes. Deswegen ist es wichtig, frühzeitig zu diesem Krebs neigende Frauen zu erfassen, damit sie in ein besonderes Vorsorgeprogramm aufgenommen werden. Darüber hinaus kann unser Programm Frauen operative Eingriffe ersparen, weil die Indikation durch neue Untersuchungsmethoden und besonders abgestimmte Abläufe der Betreuung präziser gestellt werden kann.

Dieses gemeinsam von den niedergelassenen Frauenärzten, der Deutschen BKK und der Frauenklinik entwickelte Modell führt Wolfsburg in eine international beachtete Vorreiterrolle bei der der Verhinderung eines wichtigen Krebses. Innovative Tests, schonende Methoden der Abklärung und ein eigens entwickeltes System einer strengen Qualitätskontrolle wurden hier sinnvoll nach neuestem Wissensstand miteinander verknüpft. Seitens des Klinikums hält es Professor Karl Ulrich Petry - Leiter der Frauenklinik - für wünschenswert, eine umfassende Aufklärung aller Wolfsburgerinnen mit dem Ziel einer hohen Teilnahme zu erreichen.

Gesundheitsmodernisierungsgesetz schafft neue Qualität der Versorgung

Der Vertrag bildet das erste Modul des vor einigen Monatenzwischen den Partnern abgeschossenen  Rahmenvertrages zur integrierten Versorgung. Die Deutsche BKK nutzt damit aktiv die Möglichkeiten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes. Danach können Krankenkassen erstmals direkt Verträge mit Versorgungspartnern in der Region schließen. Dazu Tomas Borm von der Deutschen BKK: "Für uns bedeutet dieser Vertragsabschluss den Einstieg in eine neue Qualität der Partnerschaft zwischen Ärzten, Klinikum und Krankenversicherung zum Wohle unserer Kunden. Wir haben jetzt die Möglichkeit Versorgungsdefizite regional zu lösen und unseren Kunden über diesen Weg eine bessere Versorgung zu bieten. Mit diesem Modell können wir unseren weiblichen Versicherten eine völlig neue Qualität im Bereich der Frauengesundheit anbieten.

Der hier vorgestellte Vertrag bildet einen ersten Meilenstein für die integrierte Versorgungsregion Wolfsburg. Die niedergelassenen Ärzte, das Klinikum Wolfsburg und die Deutsche BKK arbeiten auch weiterhin daran, die Versorgung der Patienten in Wolfsburg ständig zu verbessern. Dazu werden weitere Module auch auf anderen medizinischen Fachgebieten im kommenden Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt.

Pressekontakt:

Sabine Bruns
Tel.: 05361/183-319
sabine.bruns@deutschebkk.de


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