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Mitschüler als Keimschleuder
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

In der Erkältungszeit sind kleine Asthmatiker durch Infekte ganz besonders gefährdet
 
09.01.2006 - 09:01 Uhr

München (ots) - Während der kalten Jahreszeit geht es in mancher Familie wie auf einer Achterbahn zu: Kaum ist der eine Infekt ausgestanden, bringt das Kind schon den nächsten aus der Schule oder aus dem Kindergarten mit nach Hause. Die Erreger sind in über 90 Prozent der Fälle Viren, die von Mitschülern und Spielkameraden beim Husten, Sprechen und Niesen "weitergereicht" werden. Kinder und Jugendliche, die zu Asthma neigen, haben damit ein besonderes Problem: Die sonst unproblematischen Schnupfen- und Hustenviren verstärken bei ihnen die entzündliche Reaktion der Atemwege. In solchen Fällen verspricht das Asthma-Medikament Singulair wirksame Hilfe: Sein kortisonfreier Wirkstoff Montelukast kann die Zahl der virusbedingten Asthma-Attacken effektiv verringern. Das hat eine aktuelle Studie ergeben.


Das Problem ist leider größer als man denkt und wird immer dringender: "In Deutschland leiden bis zu sieben Prozent aller Kinder und Jugendlichen an Asthma. Das sind zwei bis drei Kinder in jeder Schulklasse, die mehr oder weniger häufig auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen sind", berichtete jüngst Prof. Dr. Ulrich Wahn von der Berliner Charité auf einem Fachkongress in München.

Für viele dieser Kinder kann Montelukast eine echte Alternative zu der sonst empfohlenen Inhalation mit kortisonhaltigen Sprays darstellen. Dieser Wirkstoff gehört zu den so genannten Leukotrien-Rezeptorantagonisten. Er entfaltet seine Wirksamkeit, indem er die Wirkung von Leukotrienen an deren Wirkort, den so genannten Rezeptoren, blockiert. Leukotriene sind Botenstoffe, die an den entzündlichen Reaktionen der Atemwege bei Asthma maßgeblich beteiligt sind.

In einer großen Studie, an der auch Prof. Wahn beteiligt war, mit insgesamt 994 Kindern (MOSAIC-Studie) konnte gezeigt werden, dass Montelukast bei leichtem Asthma eine gleich gute Wirksamkeit wie das Kortisonspray Fluticason besitzt. In einer weiteren Studie mit 549 Kindern, an der auch Kinderärzte der Universität Frankfurt mitgearbeitet haben (PREVIA-Studie), konnte mit dem Leukotrien-Rezeptorantagonisten die Zahl der durch Virusinfekte ausgelösten Verschlimmerungen des Asthmas um 32 Prozent verringert werden.

Gerade für Kinder ein weiterer Vorteil der Asthma-Tablette: die einmal tägliche Einnahme als Kautablette, während andere Medikamente wie z. B. Kortisonsprays oder -Pulverinhalatoren zumeist zweimal täglich angewendet werden müssen. Für die ganz Kleinen gibt es das Arzneimittel in der altersgerechten Zubereitung als Granulat, das z.B. auf den Brei aufgestreut werden kann und schon für Babys ab sechs Monaten zugelassen ist.

Die deutschen Kinder- und Jugendärzte wählten vor kurzem im Rahmen einer Umfrage Singulair zum "innovativsten Medikament des Jahres 2005".


Pressekontakt:

Stroebel Communications
Rückfragen: Gerd Röckl    
Tel.: 089/6916676 u. 6971068
E-Mail: gerd.roeckl@t-online.de


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