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Initiative 'Stark gegen den Schmerz'
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

Arthrose-Patienten benötigen mehr Unterstützung
 
02.01.2006 - 11:14 Uhr
 
München (ots) -  Erste Ergebnisse der noch laufenden Herner Arthrose-Studie (HERAS) zeigen: Bewegungsschmerz muss man ernst nehmen. Zwei von drei der Befragten klagten über Bewegungsschmerzen. Und auch unter den jüngeren Teilnehmern zwischen 40 und 50 Jahren leidet mehr als die Hälfte unter Gelenkschmerzen (Arthrose).


Bewegungsschmerz verfolgt die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes auf Schritt und Tritt. Etwa 3.700 Herner Bürger beteiligten sich an der repräsentativen Befragung. Eines der Ergebnisse: Bereits beim Gehen auf ebenem Untergrund verspürte jeder Vierte starke Schmerzen. Ein Fünftel der Studienteilnehmer konnte selbst leichte Haushaltstätigkeiten nur unter Schmerzen verrichten. Diese Ergebnisse belegen, wie wichtig es ist, mehr über die Volkskrankheit Bewegungsschmerz und über dessen Hauptverursacher zu erfahren, die Arthrose. Die Initiative "Stark gegen den Schmerz" möchte mit HERAS einen Beitrag zur Forschung und Information über Gelenkschmerzen leisten.

"Eine Fehl- oder Unterversorgung der Patienten können wir uns mit Blick auf die angespannte Finanzlage im Gesundheitswesen nicht leisten", so Studienleiter Professor Dr. Ludger Pientka, Direktor der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation der Ruhr-Universität Bochum. "Möglicherweise kann die Herner Arthrose-Studie helfen, die Kosten zu senken und gleichzeitig die Versorgungsqualität für die Patienten zu verbessern."

Mangel an Bewegungs- und Schmerztherapie

Ein weiteres Ergebnis von HERAS: Mit der Schmerzbehandlung scheint es nicht zum Besten zu stehen. Studienteilnehmer, die im Laufe des vergangenen Jahres unter Schmerzen litten, erhielten nur etwa zu einem Drittel von ihrem Arzt Schmerzmittel. Auch nicht-medikamentöse Therapien wie Krankengymnastik wurden nur etwa einem Viertel der Betroffenen verordnet. Eine Konsequenz: Die Patienten bewegen sich immer weniger, die Gelenke versteifen zunehmend, und die Schmerzen nehmen zu.

Ein wichtiges Therapieprinzip wird im Alltag also offenbar zu selten beachtet: Für eine erfolgreiche Arthrose-Behandlung ist Bewegung essentiell. Und um diese zu ermöglichen bzw. eine Schonhaltung bei den Betroffenen zu verhindern, sollte daher bei Bedarf eine wirkungsvolle Schmerztherapie durchgeführt werden.


Quelle: Initiative "Stark gegen den Schmerz"

Pressekontakt:

Interessante Zwischenergebnisse der Herner Arthrose-Studie stellt die Initiative "Stark gegen den Schmerz" auf ihrer Homepage unter http://www.stark-gegen-schmerz.de/ vor. Für individuelle Fragen steht auch eine gebührenfreie Hotline unter 0800 - 73 89 89 0 zur Verfügung.


Mit freundlicher Empfehlung von
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