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Schlafstörung? Kein Krimi vor dem Zu-Bett-Gehen
(veröffentlicht von Redaktion)

Pressespiegel

29.12.2005 - 09:55 Uhr

Stuttgart - Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Diabetes und anderen Volksleiden. Das Magazin Reader's Digest gibt in einer zweiteiligen Serie wertvolle Tipps zur Vorbeugung und Behandlung. Der Auftakt wird im Januar-Heft gemacht, das ab sofort am Kiosk erhältlich ist. Dabei betont der aus Gesundheitssendungen bekannte Arzt Dr. Günter Gerhardt: "Volksleiden sind in hohem Maße auf unsere Lebensführung zurückzuführen." Aus seiner Sicht drängen sich mehrere Ursachen für das Kranksein des modernen Menschen auf: "Ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und ein Übermaß an Stress."


Vor allem Schlafstörungen nehmen bei den Menschen rapide zu. Nach Auskunft der Deutschen Gesellschaft für Schlafstörung leiden inzwischen 20 bis 30 Prozent der Deutschen darunter, dass sie nicht ausreichend oder aber unruhig schlafen. Die Folgen sind gravierend: Jeder vierte Unfall im Verkehr oder am Arbeitsplatz geht auf Schlafmangel zurück, auch Herz- und Kreislauferkrankungen hängen oftmals damit zusammen.

Experten gehen davon aus, dass zwei Drittel der Schlafstörungen psychische Ursachen haben, zum Beispiel verschärfte Arbeitsbedingungen, Probleme in der Ehe, Sorgen wegen der Kinder. Allerdings warnen die Fachleute davor, Schlafprobleme durch die Einnahme von Schlaftabletten beseitigen zu wollen. Wilfried Böhning, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums in Bad Lippspringe, rät vielmehr dazu, bestimmte Störquellen abzubauen. Wer an Ein- oder Durchschlafstörungen leidet, sollte zum Beispiel keine belastenden Nachrichten oder Krimis vor dem Zu-Bett-Gehen sehen, keinen Alkohol trinken und nicht bereits am Tag mangelnden Schlaf nachholen. Wichtig auch: regelmäßig ins Bett gehen, sich ausgewogen ernähren, einen Spaziergang am Abend machen und Entspannungstechniken lernen.

Auch Rückenschmerzen werden zunehmend zu einer weit verbreiteten Krankheit. Rund 40 Prozent der Deutschen leiden darunter, mehr als ein Viertel aller Fehltage am Arbeitsplatz sind darauf zurückzuführen. In den meisten Fällen entstehen die Probleme durch eine einseitige oder falsche Belastung des Rückens. Oft stecken aber auch "psychosoziale Faktoren dahinter", sagt Professor Jan Hildebrandt von der Schmerzklinik der Uni Göttingen. So gibt es immer wieder Menschen, die auch Jahre nach einer Operation über Schmerzen klagen, wo eigentlich kein Schmerz mehr ist.

Meist helfen spezielle Entspannungstechniken, zumal Experten überhaupt dem Faktor Bewegung große Bedeutung beimessen, um Rückenschmerzen zu vermeiden oder zu beseitigen. "Wenn die Muskulatur insgesamt in gutem Zustand ist, kann sie passive Strukturen wie Knochen, Bänder oder Zwischenwirbel schützen", betont der Bremer Sportmediziner Stefan Dalichau. Sein Rat: Fast jeder Sport ist dazu geeignet, sich vor Rückenproblemen zu schützen.

Vorsicht ist auch beim Thema Asthma geboten, immerhin kann ein lästiger Schnupfen auf Dauer schwere Folgen haben. "Jeder dritte Heuschnupfenpatient wird früher oder später zum Pollenasthmatiker", sagt Professor Karl-Christian Bergmann von der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Allergie-Centrum-Charité in Berlin. Experten warnen deshalb: Wenn im Frühjahr oder Sommer ein Husten länger als 14 Tage dauert, ist es kein normaler Husten mehr. Wer die Entzündung der Atemwege nicht behandeln lässt, läuft Gefahr, dass sich der Infekt unbemerkt fortentwickelt.

Deshalb ist es ratsam, lieber rechtzeitig zum Facharzt zu gehen, der mit einem Lungenfunktionstest feststellen kann, ob der Luftstrom beim Ein- und Ausatmen eingeschränkt ist. Sollte Asthma vorliegen, kann dem Patienten zumeist mit Medikamenten geholfen werden. Aber auch hier gilt der Grundsatz: Eine vernünftige Lebensführung hilft, die Krankheit einzudämmen. "Da Körper und Seele in enger Beziehung zueinander stehen, sollten Asthmatiker in besonderem Maße auf innere Ausgeglichenheit achten", rät Professor Bergmann. Und das bedeutet: gesunde Ernährung, viel Bewegung, ausreichend Schlaf sowie eine effektive Bewältigung von Stress.

Übrigens: In der Februar-Ausgabe wird sich das Magazin Reader's Digest mit den Themen Diabetes, Depressionen und Bluthochdruck befassen. Auch dazu gibt es dann Tipps zur Vorbeugung und Behandlung.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen  wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Januar-Ausgabe von Reader's Digest ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Bei Rückfragen:
Reader's Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH
Öffentlichkeitsarbeit, Uwe Horn
Augustenstr. 1, 70178 Stuttgart
Tel. 0711 / 6602-521, Fax 0711 / 6602-160,
E-mail: presse@readersdigest.de


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