MED-Magazin.de schafft Verbindung MED-Magazin schafft Verbindung
Häufige Fragen
Kontakt
 
 
Home Kontakt Sitemap  


  MED-Magazin


Press
[ Press ]

·Weltparkinsontag am 11. April 2010
·Motorik mangelhaft
·Sprachgewandt trotz 'Moin' und 'Pfüat di'
·Sportverletzungen bei Senioren selten
·Techniker Krankenkasse startet mit ausgebauter Online-Filiale

    weitere...


  MED-Verzeichnis


Arzt, Praxis oder Klinik

oder Region

oder Name (Arzt, Praxis bzw. Klinik)


  MED-Tipp



  eCard


eCard2.jpg



Neue Hoffnung für Neurodermitis-Patienten

  veröffentlicht von Redaktion

Pressespiegel

20.09.2005 - 12:50 Uhr
 
Hamburg (ots) - Neurodermitis-Patienten können ihre Beschwerden mit neuen Therapien deutlich lindern. Dabei kann die Zahl von durchschnittlich 14 Krankheitsschüben pro Jahr um mehr als ein Drittel reduziert werden, wie die Zeitschrift VITAL berichtet. Zugleich werden auftretende Hautbeschwerden deutlich gemildert.

Ideal ist eine Kombination mehrerer Behandlungsmethoden, denn: "Eine erfolgreiche Neurodermitis-Therapie ist ein Puzzle, das aus vielen Steinen besteht", sagt der Münchner Dermatologe Professor Dietrich Abeck.

Neu sind Pilz-Wirkstoffe gegen Juckreiz. Diese Immunmodulatoren wie Pimecrolimus bei leichter und Tacromilus bei schwerer Neurodermitis werden aus natürlichen Pilzarten gewonnen. Als Salbe aufgetragen blockieren sie ein Enzym, das für die Hautentzündung verantwortlich ist. Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Vorsicht ist allerdings bei gleichzeitiger Licht- oder UV-Behandlung geboten. Bei der Lichttherapie gibt es eine neue UV-freie Methode, die so genannte Lichtimpfung mit einem Flächenlaser. Sie zerstört falsch programmierte T-Lymphozyten, die für die Neurodermitis-Schübe verantwortlich sind. Auch scheint sich dadurch die Produktion der T-Zellen im Knochenmark zu verlangsamen. Die Kosten werden bisher aber nur von einigen Privatversicherungen übernommen.

Zugleich gibt es eine neue Kombination aus Neurodermitis-Schulung und Entspannungstraining. Dabei lernen Betroffene ihren Körper in einstündigen Sitzungen besser kennen. Unterstützt wird dies durch Yoga und autogenes Training. Bei der Hautpflege wirkt Johanniskraut vorbeugend und lindernd, wie eine Pilotstudie der Uni Freiburg zeigt. Dessen Inhaltsstoff Hyperforin mindert als Salbe aufgetragen Entzündung und Juckreiz. Auch Histaminika, ursprünglich gegen Allergien eingesetzt, lassen sich wirkungsvoll gegen den Juckreiz einsetzen. Dabei kommen so genannte Tages-Histaminika als Tablette
oder Salbe zum Einsatz, die auch entzündungshemmende Eigenschaften haben. Im Gegensatz zu früheren Medikamenten machen diese Histaminika nicht mehr müde.


Rückfragen bitte an:
Susanne Schütte
Redaktion VITAL
Tel.: 040/27 17 31 15 


Mit freundlicher Empfehlung von
MED-Magazin.de (http://www.med-magazin.de/)



vorheriger Beitrag | Beitrags-Übersicht | nächster Beitrag


 


Mr. Wong Webnews Yigg Linkarena Google Del.icio.us Furl Technorati Information


  Optionen  Deutsch  English  Francais

MED-RSS   MED-RSS
Beitrag drucken  Beitrag drucken
Beitrag empfehlen  Beitrag empfehlen


  Link-Tipp


  MED-Fernsehen



MED-Magazin, c/o showmedia - Abt-Anselm-Str. 11 - 82140 Olching - Kontakt
Alle Logos, Warenzeichen und Texte auf dieser Seite sind geschützt durch ihre Eigentümer.
Die Beiträge und Kommentare sind Meinungen der Benutzer.

MED-Magazin GEOURL


© 2005-2012 system & design showmedia



Google PageRank 4/10 MED-Magazin Mobil MED-RSS2PDF MED-News-RSS



Seite erstellt in 0.414140 Sekunden