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Studienergebnisse mit der ORK-CAM-Software

  veröffentlicht von Redaktion

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Studienergebnisse mit der ORK-CAM-Software

Die Kombination des Excimer-Lasers ESIRIS mit der Software ORK-CAM (ORK-Custom Ablation Manager) eröffnet neue Perspektiven bei der Korrektur von Fehlsichtigkeit. Dies zeigen erste Resultate einer Studie der Augenklinik Airport München, bei der asphärische wellenfront-optimierte Standardbehandlungen wie auch auf cornealer Wellenfront basierende Korrekturen angewendet wurden.


Asphärische Profile und corneale Wellenfront

Die asphärischen Ablationsprofile der ORK-CAM gewährleisten einen optimalen postoperativen Q-Wert. Darüber hinaus ermöglicht die Integration der cornealen Wellenfronttechnologie die Behandlung von cornealen Aberrationen bis hin zur 7. Ordnung.

ORK-CAM und Re-LASIK

Anhand eines Fallbeispiels lässt sich der Vorteil der ORK-CAM bei Re-OPs beschreiben: Ein Patient hatte sich einer LASIK bei mittlerer Fehlsichtigkeit unterzogen. Postoperativ litt der Patient unter Blendungsempfindlichkeit und visuellen Störungen beim Dämmerungs- und Nachtsehen sowie einer verbliebenen Fehlsichtigkeit mit einem SEQ von -2,25 D.

Es wurde eine zonenerweiternde Re-LASIK mit der ORK-CAM vorgenommen. Mit der Modellierung der Hornhaut durch die corneale wellenfrontgesteuerte LASIK konnte die Refraktion auf einen SEQ von -0,5 D gesenkt werden. Weiter wurden nach einem Monat für einen Pupillendurchmesser von 6,0 mm die RMS (HO) von 0,848 µm auf 0,65 µm, die sphärischen Aberrationen von 0,21 µm auf 0,10 µm, das Koma von 0,636 µm auf 0,530 µm, das Trefoil von 0,415 µm auf 0,18 µm und das Peak-to-Valley von 6,46 µm auf 4,37 µm gesenkt. Die Asphärizität wurde, ausgehend von -0,07, auf einen postoperativen Q-Wert von -0,27 verändert. Einen Monat nach der OP haben sich Blendungsempfindlichkeit und visuelle Störungen in der Dämmerung signifikant verbessert.

Insgesamt sind die Studienergebnisse bisher viel versprechend: Durch den Einsatz der ORK-CAM verbesserte sich das postoperative Ergebnis des Visus deutlich. Durch die Behandlung wurden keine zusätzlichen Aberrationen induziert. Das Kontrastsehen bei mesopischen und skotopischen Verhältnissen konnte gesteigert werden.

Dr. Rainer Wiltfang, München – im Juni 2005



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