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Neu entdeckt: Das Immunsystem kämpft auch mit Fangnetzen
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veröffentlicht von Redaktion
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Wie Gladiatoren im alten Rom
06.07.2006 - 11:35 Uhr
Baierbrunn (ots) - Bestimmte Zellen des Immunsystems ("neutrophile Granulozyten") bekämpfen Krankheitskeime, indem sie Netze auswerfen, die Eindringlinge festhalten und zerstören. Besonders überraschend an der Neuentdeckung von Wissenschaftlern des Berliner Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie: Die Netze bestehen aus DNS, der Erbsubstanz, die in jeder Zelle enthalten ist. Als solche wird die DNS in den Abwehrzellen aber nicht gebraucht. "Ihre einzige Aufgabe besteht darin, Keime unschädlich zu machen", erklärt Dr. Volker Brinkmann, Mitentdecker des neuen Mechanismus, in der "Apotheken Umschau". Die Zellen haben offenbar eine kluge Doppelnutzung für die nicht mehr benötigte DNS entwickelt. Doch nichts im Mikrokosmos der Immunologie ist so raffiniert, dass die Angreifer kapitulieren würden: Bestimmte Erreger entwickeln bereits Stoffe, mit denen sie die Fangnetze auflösen und ihnen entkommen.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 7/2006 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben. Mehr Pressetexte auch online: http://www.gesundheitpro.de/
Kontakt: Ruth Pirhalla Pressearbeit Tel.: 089 / 7 44 33-123 Fax: 089 / 744 33-459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
Mit freundlicher Empfehlung von MED-Magazin.de (http://www.medmagazin.de/)
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