MED-Magazin.de schafft Verbindung MED-Magazin schafft Verbindung
Häufige Fragen
Kontakt
 
 
Home Kontakt Sitemap  


  MED-Web


· Alternativ
· Behandlungen
· Krankheiten und Beschwerden
[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I]
[J] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [Q] [R]
[S] [T] [U] [V] [W] [X] [Y] [Z]

· Medizin
·
Pharmazie

  weitere...


  MED-Magazin


Tipp
[ Tipp ]

·Bewegung als Quell von Gesundheit und Wohlbefinden
·Sicher und schmerzfrei bewegen
·Weitestmögliche Schmerzfreiheit
·Therapieansatz zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele
·Urologische Begleitung

    weitere...


  MED-Verzeichnis


Arzt, Praxis oder Klinik

oder Region

oder Name (Arzt, Praxis bzw. Klinik)


  MED-Tipp



  Buch-Tipp

Anzeige des Inhalts durch den Administrator deaktiviert.


  eCard


eCard5.jpg


Medikamentensuche

Nutzen Sie den kostenlosen Medikamente-Preisvergleich und sparen Sie beim Einkauf von Medikamenten, Kosmetik und Wellnessprodukten. Medikamentensuche

Tuberkulose - eine fast vergessene Seuche kehrt zurück

  veröffentlicht von Redaktion

Pressespiegel

24.03.2006 - 09:01 Uhr

Frankfurt (ots) - Vogelgrippe oder SARS ist für viele Menschen eine Horrorvision. Dabei kosten alte Seuchen - zum Beispiel Tuberkulose - deutlich mehr Leben. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jedes Jahr weltweit zwei Millionen Menschen an Schwindsucht. Ein Drittel der Weltbevölkerung ist wahrscheinlich mit dem Tuberkulose-Erreger, Mycobacterium tuberculosis, infiziert. Auch in Deutschland ist die Seuche längst nicht besiegt. Darauf macht das Infozentrum für Prävention (IPF) aus Anlass des Welttuberkulosetags am 24. März aufmerksam.


Im Jahr 2003 hat das Robert-Koch-Instituts bundesweit 7184 Fälle der meldepflichtigen Erkrankung registriert, nach 7701 Fällen im Vorjahr. Sorgen bereiten angesichts offener Grenzen und des zunehmenden Tourismus die Zunahme der Erkrankungen in Osteuropa und der Anstieg der resistenten Keime. Besonders anfällig für Tuberkulose sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, insbesondere AIDS-Kranke und HIV-Infizierte.

Übertragen werden die Tuberkelbakterien meist über eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Die häufigste Form ist die Lungentuberkulose. Die Symptome Husten, Müdigkeit, leichtes Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust sind zunächst unspezifisch. Erst in einem späten Stadium treten blutiger Auswurf, Atemnot und körperlicher Verfall auf. Auch eine verkapselte Tuberkulose kann später wieder ausbrechen.

Daher kommt kein Arzt zur Diagnose ohne Labortests aus. Eine erste Verdachtsdiagnose liefert der Tuberkulin-Test, der entweder als Stempeltest oder als Test nach Mendel-Mantoux durchgeführt wird. Dabei werden nicht-infektiöse Tuberkuloseproteine unter die Haut injiziert. Bei positivem Befund entsteht dort eine Rötung oder Schwellung. Mit steigendem Lebensalter wird das Ergebnis jedoch immer unzuverlässiger. Frühere Kontakte auch mit apathogenen Mycobakterien, oder eine Impfung führen zu falsch positiven Resultaten. Menschen mit geschwächtem Immunsystem, solche mit Erkrankungen wie beispielsweise Masern und Mononukleose, oder solche unter Cortisonbehandlung zeigen dagegen trotz Infektion mitunter keine Reaktion.

Zuverlässiger sind der direkte Nachweis der Bakterien im Auswurf durch Nachweis der für Tuberkulosebakterien typischen Erbsubstanz und die Anzüchtung der Bakterien auf speziellen Nährmedien. Letzteres ist für die häufig notwendige Resistenzbestimmung unerlässlich. Außerdem werden die Lungen zusätzlich geröntgt. 

Gefürchtet ist die hoch ansteckende offene Lungentuberkulose, bei der die Patienten große Mengen der Tuberkelbazillen aushusten. Diese Patienten müssen deshalb zumindest anfangs isoliert werden. Zur Bekämpfung der Tuberkulose werden wegen der Gefahr von Resistenzen meist mehrere Antibiotika eingesetzt. Die früher häufig angewandte Impfung mit abgeschwächten Tuberkelbakterien bietet nur begrenzten Schutz und wird heute in Deutschland nicht mehr empfohlen.

Das Datum des Welttuberkulosetags ist eng mit Robert Koch verbunden: Am 24. März 1882 erläuterte er in Berlin der Fachwelt erstmals seine Entdeckung des Erregers Mycobacterium tuberculosis.

Der IPF-Informationstext "Tuberkulose - Immer noch ein Problem" kann ebenso wie eine Vielzahl von Faltblättern und Broschüren zu weiteren Gesundheits- und Vorsorgethemen auf Deutsch und Englisch über die IPF-Homepage abgerufen werden (http://www.vorsorge-online.de/).

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Postina Public Relations,
Linnéweg 3,
64342 Seeheim-Jugenheim,
Tel.: 06257-507990,
e-mail: office@postina-pr.de


Mit freundlicher Empfehlung von
MED-Magazin.de (http://www.medmagazin.de/)

MED-BIZ (http://www.medmagazin.de/MED-BIZ)
MEDBIZ (
http://www.medmagazin.de/MEDBIZ)



vorheriger Beitrag | Beitrags-Übersicht | nächster Beitrag


 


Mr. Wong Webnews Yigg Linkarena Google Del.icio.us Furl Technorati Information

Optionen  Deutsch  English  Francais

MED-RSS   MED-RSS
Beitrag drucken  Beitrag drucken
Beitrag empfehlen  Beitrag empfehlen

Link-Tipp

· Rückenoffensive 15

MED-Fernsehen



MED-Magazin, c/o showmedia - Abt-Anselm-Str. 11 - 82140 Olching - Kontakt
Alle Logos, Warenzeichen und Texte auf dieser Seite sind geschützt durch ihre Eigentümer.
Die Beiträge und Kommentare sind Meinungen der Benutzer.

MED-Magazin GEOURL


© 2005-2010 system & design showmedia



Google PageRank 4/10 MED-Magazin Mobil MED-RSS2PDF MED-News-RSS



Seite erstellt in 0.340246 Sekunden